Das Beste kommt zum Schluss

Nachdem ich von der EM zurückgekehrt bin, stieg ich sofort wieder ins intensive Training ein, um beim Bavarian Open und beim Helmut-Seibt Memorial noch einmal Vollgas zu geben.

Da mein Kurzprogramm bei der Europameisterschaft nicht wie erhofft verlief, war ich bei den Bavarian Open in Oberstdorf schon etwas nervös. Allerdings hatte ich eigentlich keinen Grund dazu, denn das Training und die Vorbereitungen liefen gut.

Meine Höchstschwierigkeiten konnte ich dieses Mal auch im Wettkampf umsetzen.Das Kurzprogramm blieb fehlerfrei und mit knapp 60 Punkten, was einer neuen Bestleistung entsprach, landete ich vorerst auf dem zweiten Platz hinter der Japanerin Yuka Nagai.

Auch in der Kür unterlief mir nur ein kleinerer Fehler und somit konnte ich den zweiten Platz verteidigen und erreichte eine neue persönliche Bestleistung von 167 Punkten.

Das war natürlich Grund zur Freude, aber in der nächsten Woche stand direkt das nächste und letzte internationale Event der Saison an: der Helmut-Seibt Memorial in Wien.

Nach kurzem Stopp Zuhause ging die Reise also in die Hauptstadt Österreichs, um noch einmal alles zu geben.

Im Kurzprogramm unterlief mir ein grober Fehler beim Doppelaxel und somit musste ich mich zunächst mit Rang vier zufrieden geben.

In der Kür lief ich jedoch zur Höchstform auf. Ich zeigte eine fehlerlose Darbietung mit insgesamt sechs Dreifachsprüngen und gewann mit großem Punktevorsprung.

Ich bin sehr glücklich über den Saisonabschluss und freue mich auf neue Herausforderungen im nächsten Jahr.

Vielen Dank für eure Unterstützung in der letzten Saison!

Zurück